Die Wärmepumpe als emissionsfreie Energiequelle

Heizen mit dem Prinzip Kühlschrank? - So geht´s!

Bewährte Technik auf Öko-Mission

Man sollte es nicht für möglich halten, aber das Prinzip, das hinter dem System Wärmepumpe steht, hat sich bereits jahrzehntelang bewährt – nämlich beim Kühlschrank! Kühlschränke entziehen den in ihrem Inneren gelagerten Lebensmitteln Wärme und geben diese über ihre Rückseite an den Raum wieder ab. Bei einer Wärmepumpe funktioniert das auch so – nur umgekehrt Die Wärmepumpe zapft die Natur an, holt sich aus Luft, Wasser oder Erdreich die Wärme, die fürs Heizen benötigt wird. Über große Flächen in Boden- oder Wandheizungen wird diese Wärme wieder abgegeben.

Die Vorteile einer Wärmepumpe

Im Vergleich zu konventionellen Energiequellen wie Öl, Kohle, Gas usw. überzeugt ein Wärmepumpensystem vor allem mit seiner Umweltfreundlichkeit. Es entstehen weder Ruß noch Staub, da ja kein Verbrennungsprozess stattfindet. Wird die Wärmepumpe mit Ökostrom (z.B. Wasserkraft oder Photovoltaik) betrieben, ist der ganze Vorgang der Energiegewinnung vollkommen emissionsfrei und CO2-neutral. Mit dieser Technologie sind Sie nicht nur für die gesetzlichen und technischen Anforderungen der Zukunft gerüstet, sondern auch völlig unabhängig von Preis und Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe. Energie aus dem eigenen Garten – quasi als Selbstversorger.

Heizen – Warmwasser – Kühlen

Sie können mit einer Wärmepumpe nicht nur heizen, sondern auch Warmwasser erzeugen. Die effizienteste Kombination ist die mit Niedertemperaturheizungen, wie beispielsweise einer Fußbodenheizung. Und wenn Sie es mal kühler haben möchten: Eine Wärmepumpe kann ohne großen Umrüstaufwand auch zur Raumkühlung genutzt werden. Da wären wir wieder beim Prinzip Kühlschrank – das funktioniert auch „in groß“!

Welche Wärmepumpe passt zu mir?

Ob Sanierung oder Neubau – für jedes Objekt gibt es das richtige System. Es werden grundsätzlich vier Arten von Wärmepumpen unterschieden: Sole/Wasser, Luft/Wasser, Wasser/Wasser- oder Luft-Luft. Welche davon für Ihr Haus ideal geeignet ist, hängt nicht nur von persönlichen Vorlieben, sondern in erster Linie von den örtlichen Gegebenheiten ab. Es kommt ganz darauf an, welche  natürliche Wärmequelle Sie nützen möchten bzw. welche Ihnen auf Ihrem Grundstück zur Verfügung steht.

Wärmequelle Erde (Sole/Wasser-Wärmepumpe)

Sie haben einen Alt- oder Neubau auf einem großen, baumlosen Grundstück und möchten Ihre Heizung alleine durch eine Wärmepumpe betreiben? Dann wäre das die ideale Lösung für Sie! Mittels Erdkollektoren, Erdsonden oder Energiezäunen kann die Wärme aus dem 

Wärmequelle Außenluft, Raumluft (Luft/Wasser-Wärmepumpe)

Ihr wärmegedämmter Altbau soll saniert werden, Sie wünschen sich eine Flächenheizung in Fußboden oder Wand und möchten die Wärmepumpe als Ergänzung zu Ihrer Öl- oder Gasbrennkessel-Heizung betreiben? Dann wäre diese Variante gut geeignet. Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe ist relativ einfach installierbar und kommt bei Innen- und Außenaufstellung mit wenig Platz aus.  

Wärmequelle Grundwasser (Wasser/Wasser-Wärmepumpe)

Spezielle Voraussetzungen sind für diese Variante erforderlich. Ihr Gebäude muss sich außerhalb eines Wasserschutzgebiets befinden und einen großen Garten haben. Für je einen Förder- und einen Schluckbrunnen müssen zwei aufwendige Bohrungen durchgeführt werden.

Wärmequelle Abluft (Luft/Luft-Wärmepumpe)

Hier handelt es sich genau genommen um eine Lüftungsanlage mit zusätzlicher Wärmepumpe. Ideal, wenn Sie ein Passivhaus oder Niedrigenergiehaus besitzen und mit Ihrer Anlage Heizung und Lüftung steuern möchten.

Auch wenn das Prinzip einer Wärmepumpe grundsätzlich einfach ist – die richtige Planung ist das Um und Auf. Mit einem Fachmann an Ihrer Seite, den Sie möglichst frühzeitig in die Planung miteinbeziehen sollten, finden Sie das optimale System, das nachhaltig für Ihr warmes Zuhause sorgt.

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