Energieeffiziente Gebäude durch intelligente Installationssysteme - Teil 2

Luft- und winddicht = energieeffizient!

 

Um ein Gebäude energieeffizient betreiben zu können, muss man sich einerseits damit beschäftigen, wie man Energie nachhaltig und kostengünstig erzeugen bzw. gewinnen kann (z.B. mittels Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen etc.). Andererseits soll natürlich der Energieverbrauch gering gehalten werden. Damit die eingesetzte Energie möglichst effizient genutzt werden kann, muss für eine luftdichte Gebäudehülle mit entsprechender Dämmung gesorgt werden.

Wieso luftdicht?

Eine wärmedämmende, luftdichte Gebäudehülle ist notwendig, um den Anforderungen der aktuellen Vorschriften zu genügen. Neben dem energetischen Aspekt hat die luftdichte Gebäudehülle aber auch eine wichtige Schutzfunktion für die Bausubstanz. Gelangt nämlich warme Luft innerhalb der Konstruktion an kühlere Oberflächen, so verursacht das Kondenswasser, was in weiterer Folge zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen kann.

Unterschied Leichtbau / Massivbau

In der Leichtbauweise bilden oft Dampfbremsfolien oder OSB-Platten die luftdichte Schicht zur Wand bzw. Decke. Diese darf durch die Elektroinstallation keinesfalls beschädigt werden – weder durch Installationsdosen noch durch Leitungsdurchdringungen. Im Massivbau bildet die luftdichte Ebene der Putz an der Wandinnenseite. Die Schwachstellen hier sind Hohlkammern und Stoßfugen, die von der Elektroinstallation angeschnitten sind, sowie unzureichend ausgeführte Durchdringungen. Um die Luftdichtheit sicher erhalten zu können, kommen idealerweise luftdichte Elektroinstallationsprodukte für die Hohlwand- oder Unterputzmontage zum Einsatz. 

ECON®-Technik: Standard für intelligente Gebäudeinstallation

Für die Installation durch, in oder an der Luftdichtheitsschicht bietet KAISER sowohl für die Hohlwand- und Unterputzmontage als auch für die Installation bei nachträglicher Innendämmung geeignete Lösungen an. Ob im Neubau oder im Zuge einer Sanierung – die Vorteile der ECON®-Technik sprechen für sich:

  • Eine elastische Dichtungsmembran legt sich beim Durchstoßen dicht um die Leitung oder das Rohr, schließt so unkontrollierte Luftströme aus und verhindert Wärmeverluste sowie Bauschäden aufgrund der Bildung von Kondenswasser.
  • Die werkzeuglose Leitungs- und Rohreinführung sorgt für die deutliche Vereinfachung und Verringerung des Installationsaufwands, was die Installationskosten senkt.
  • Die integrierte Leitungsrückhaltung der neuen Klemmtechnik erfüllt bei Hohlwanddosen alle Anforderungen der entsprechenden Normen und gewährleistet zertifizierte Sicherheit.

 

Die ECON®-Technik findet sich in verschiedenen KAISER Hohlwand- und Unterputzdosen, Installationsdosen für Wärmedämmverbundsysteme sowie bei Einbaugehäusen für die luftdichte Elektro-Installation in der Dämmebene. 

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Neben den klassischen Anwendungen gibt es auch innovative Lösungen, beispielsweise für den Einbau von luftdichten Halogen- oder LED-Einbauleuchten. Das Einbaugehäuse ThermoX® bietet Schutz gegen das Brandrisiko, das durch die extrem heißen Halogenleuchten aber auch Kühlkörper von LED-Leuchten in Zwischendecken und Dachbereichen entsteht. Dabei schützt das Einbaugehäuse vor allem die Dampfbremsfolie, die ein wesentlicher Bestandteil der luftdichten Gebäudehülle ist. Das ThermoX® Gehäuse ist ideal für den Einbau von Einbauleuchten in Holzpaneel- und Kassettendecken sowie fugenlosen Unterdeckenkonstruktionen aus Gipskarton, Mineralfaserplatten, MdF- und Spanplatten mit Zweifachlattung und aufliegender Dämmung. Unabhängig von der Installation im Neubau oder nachträglich in Bestandsbauten ist das Gehäuse sowohl für Niedervolt als auch für Hochvoltleuchten geeignet.

Dichtungseinsatz und Dichtfolie – es ist nie zu spät!

Sie möchten Ihr Gebäude sanieren und nachträglich abdichten? Ein Dichtungseinsatz macht im Handumdrehen aus konventionellen Geräte- und Geräte-Verbindungsdosen luftdichte Dosen. Die Einsätze für Unterputz- oder Hohlwanddosen lassen sich jederzeit und einfach nachinstallieren – ohne, dass die vorhandenen Dosen ausgebaut werden müssen.

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