Energieeffiziente Gebäude durch intelligente Installationssysteme - Teil 3

Gedämmte Fassaden ohne Wärmebrücken

Alle Bemühungen zu mehr Energieeffizienz sind umsonst, wenn die Gebäudehülle nicht dicht ist oder es aufgrund fehlerhafter Bauplanung oder -ausführung zu Wärmebrücken kommt. Das führt zu erhöhten Wärmeverlusten und zu Bauschäden – dabei ist beides zu verhindern! Die Wärmeverluste mit mehr Heizenergie auszugleichen ist der ungünstigste Fall und weit entfernt von Energie- und Kosteneinsparung. Die Lösung ist, für eine dichte und baulich korrekte Gebäudehülle zu sorgen.

Was ist eine Wärmebrücke?

Wärmebrücken sind Schwachstellen in der Gebäudehülle. Der Wärmeverlust ist hier deutlich höher als im umliegenden Bauteil. Je stärker die Wärmedämmung der Bauteile ist, desto bedeutsamer sind die Wärmebrücken. Thermografie-Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera können Wärmebrücken an bestehenden Fassaden sehr schnell sichtbar machen. Eine Farbskala stellt die Oberflächentemperatur dar. Gelb und rote Flächen zeigen dabei die Stellen, an denen viel Wärme ausgetauscht wird. Bei Innenaufnahmen zeigen blaue und dunkle Farben die kalten Stellen, also die Schwachstellen der Gebäudedämmung.

Durchgängige Dämmung verhindert Wärmebrücken

Die Qualität einer Außenwanddämmung hängt vor allem von der Durchgängigkeit der Dämmung und der Vermeidung von Wärmebrücken ab. Besonders bei Anbauten wie Balkonen oder außen liegenden Installationen wie Steckdosen, Außenschalter und -leuchten, Bewegungsmelder, Sprechanlagen oder Briefkästen besteht das Risiko erheblicher Wärmeverluste. Eine mechanisch sichere und wärmebrückenfreie Befestigung an der gedämmten Fassade soll einen stabilen Halt geben, dabei aber die Dämmschicht nicht zerstören.

Wärmebrückenfreie Installation mit innovativen Produkten

Gemäß EU-Richtlinien und nationaler Vorschriften sind die Elektroinstallationen an oder in gedämmten Außenfassaden so auszuführen, dass die Dämmwirkung nicht beeinträchtigt wird. KAISER bietet ein umfangreiches Programm zur sicheren und energetisch optimalen Befestigung von Elektrogeräten und -komponenten sowie weiterer Bauteile an – und das auch für die nachträgliche Montage in oder an der gedämmten Fassade. Heute werden zur Gebäudedämmung meist Wärmedämmverbundsysteme (WDVS), also mehrschichtige Fassadenaufbauten, verwendet. Die Produkte von KAISER wurden speziell für die WDVS sowie andere marktübliche Systeme entwickelt.

Sicherer Halt und stabile Basis

Das Sortiment für eine wärmebrückenfreie Installation umfasst u.a. Geräte-Verbindungsdosen, Teleskop-Gerätedosen, Mini-/Teleskop-/System- oder Universal-Geräteträger. Ihnen allen gemeinsam ist eine flexible Anpassung an die Dämmstärke und die mechanisch sichere Befestigung am Mauerwerk.

 

Mittels eines Teleskop- oder Universal-Geräteträgers erfolgt beispielsweise die Montage unterschiedlicher Anbaugeräte (z. B. Außenleuchten und Bewegungsmelder) an der gedämmten Fassade. Die Telekop-Gerätedose und der Universal-Geräteträger mit Kombieinsatz ermöglichen die Installation unterschiedlicher Einbaugeräte (z.B. für die Türkommunikation, Schalter und Steckdosen) in der gedämmten Fassade. Der Mini-Geräteträger ist ideal für die sichere wandbündige Befestigung von Geräten, wie Leuchten, Kameras, Bewegungsmeldern, Briefkästen und vielen anderen Systemen, die an bereits  fertiggestellten Wärmedämmverbundsystemen fixiert werden sollen.

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