Frischluft rein – Virus raus

Richtiges Lüften (nicht nur) in Covid-Zeiten

 

 

Die kalte Jahreszeit, in der wir uns vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten, stellt uns im Kampf gegen SARS-CoV-2 vor große Herausforderungen. Wie man mittlerweile weiß, ist der Übertragungsweg Nummer eins die Luft. Überall dort, wo viele Menschen auf engem Raum ein- und ausatmen, besteht eine hohe Ansteckungsgefahr. Um das Risiko möglichst gering zu halten, muss für ausreichend Frischluftzufuhr gesorgt sein. So kann die Konzentration der belastenden Aerosole verdünnt und das Infektionsrisiko reduziert werden.

„Fenster auf“ reicht nicht

Für Schulen gibt es seitens des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) klare Empfehlungen. Es sollte so oft wie möglich, mindestens aber in jeder Unterrichtspause bei weit geöffneten Fenstern gelüftet werden. Empfohlen wird auch, dies während der Unterrichtseinheiten regelmäßig alle 20-25 Minuten zu tun. Das ist in vielen Fällen so nicht umsetzbar, in vielen Klassenräumen ist zudem das Öffnen der Fenster aus Sicherheitsgründen gar nicht möglich. Mit dicker Jacke, Schal und Mütze bei offenen Fenstern im zugigen Raum zu sitzen ist auch nicht wirklich erstrebenswert. Von Energieeffizienz ganz zu schweigen.

Perfektes Raumklima verringert Infektionsgefahr

Bei allen Bemühungen und dem Einhalten verschiedenster Sicherheitsvorkehrungen wie Mindestabstand und Maskenpflicht, greifen die aktuellen Maßnahmen in Sachen Innenraum-Lufthygiene zu kurz. Es braucht effiziente, praktikable Lüftungskonzepte, die auf einen längeren Aufenthalt in geschlossenen Räumen abgestimmt sind.

Das erklärte Ziel muss sein, durch eine bedarfsgerechte, optimale Belüftung ein deutlich verringertes Infektionsrisiko zu schaffen. Ohne, dass die Energie direkt zum Fenster rausgejagt wird. Und ohne, dass gerade in der kalten Jahreszeit durch exzessives Lüften und den damit verbundenen großen Temperaturunterschieden zusätzlich eine Verkühlung riskiert wird.

Kontrollierte Be- und Entlüftung: Eine Investition, die sich rechnet


Neben dem bekannten Stoß- und Querlüften gibt es technische Möglichkeiten, die ein angenehmes Raumklima bei deutlich verringerter Infektionsgefahr gewährleisten. Über ein ausgeklügeltes System wird ständig gefilterte Frischluft in die Innenräume geleitet, gleichzeitig die verbrauchte, belastete Luft nach draußen abgegeben. Siblik hat mit Lüftungsspezialist Maico detaillierte Konzepte entwickelt, die speziell für Schulen, Universitäten und öffentliche Einrichtungen eine optimale Belüftung inklusive Wärmerückgewinnung bietet.

Die Technik: geniovent.x

Das dezentrale Lüftungssystem geniovent.x arbeitet sehr effizient. Es ist leicht zu bedienen, eine individuelle Erstellung von Zeitprogrammen, unterschiedlichen Lüftungsstufen oder verschiedenen Temperaturen ist programmierbar. Auch die Ausstattung mit dem KNX-Modul K-SM, externen CO2-Sensoren oder einem Bewegungssensor ist problemlos möglich. So wird die Belüftungsanlage erst dann aktiv, wenn tatsächlich aufgrund der Anzahl der sich im Raum befindlichen Personen oder des gemessenen CO2-Gehalts Frischluft benötigt wird. Die Aerex-Systeme sind ideal für große Räume, flexibel erweiterbar und kommen sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung zum Einsatz.

Aber nicht nur in Zeiten einer Pandemie ist eine professionelle Lüftungsanlage wichtig. Eine gesunde und effiziente Belüftung ist das ganze Jahr über sinnvoll. Angenehmes, sauberes Raumklima steigert die Konzentration und das Wohlbefinden. Die gefilterte und optimal temperierte Luft schützt vor Krankheiten und Allergien. Und man spart zusätzlich auch noch Geld.

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