Kinder, wie die Zeit vergeht!

Zimmer im Wandel der Zeit

 

Viele von uns kennen das: Sie stehen längst auf eigenen Beinen, haben vielleicht selbst eine Familie gegründet. Natürlich fahren Sie regelmäßig Ihre Eltern besuchen. So selbstständig und erwachsen man auch sein mag – man tritt über die Schwelle des Elternhauses, und zack – ist man wieder Kind!

Oft ändern sich auch die Räumlichkeiten nicht. Die damals liebevoll vom Tischler angefertigte Einrichtung ihres ehemaligen Kinderzimmers bleibt für alle Ewigkeit so. Hat ja auch viel Geld gekostet, und wenn sie auf Besuch kommen und über Nacht bleiben, können Sie ja ihr altes Kinderzimmer nutzen – Erinnerungen inbegriffen.

Kinderzimmer von heute unterscheiden sich wesentlich von jenen aus dem vorigen Jahrtausend. Das Einzige, was damals „Smart“ war, waren vielleicht Opas Zigaretten, aber von einer flexiblen und komfortablen Elektroinstallation oder gar einem Installationsbus wie KNX war damals keine Rede! Die elektrotechnische Ausstattung eines klassischen Kinderzimmers aus den 1970er-Jahren bestand aus zwei Steckdosen, einer Deckenleuchte und einem Nachtkastellamperl. Und wenn´s zum Jugendzimmer wurde, dann kam ein Schreibtisch mit einer Schreibtischlampe dazu, fertig. Bestenfalls hatte man noch ein Radio mit Kassettenrekorder, die Möglichkeiten damals waren ziemlich überschaubar.

Das Zimmer wächst mit den Herausforderungen – und KNX!

Wer heute ein Haus baut und eine Familie gründet, hat schon in der Planungsphase vieles zu berücksichtigen, um sein Heim komfortabel und sicher zu gestalten. An einem smarten Zuhause führt inzwischen kein Weg mehr vorbei. Abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse seiner Bewohner, versucht man heute, sich durch intelligente Gebäudetechnik das Leben zu erleichtern und den Komfort zu erhöhen. Anhand des Beispiels "Kinderzimmer" lässt sich das sehr gut verdeutlichen:

Babyzimmer – Phase 1

Frischgebackene Eltern haben heute viele Möglichkeiten, Ihrem Nachwuchs schon in den ersten Monaten ein behagliches Zuhause zu bieten. Für jederzeit frische Luft sorgt beispielsweise eine automatische Wohnraumlüftung. Eine Heizungssteuerung samt Temperaturregelung stellt sicher, dass im Zimmer eine ideale Raumtemperatur herrscht. Und ein spezieller Wickeltisch-Strahler mit Ausschaltautomatik bietet Extra-Wärme bei Bedarf. Für zusätzliche Sicherheit sorgt ein Rauchwarnmelder an der Decke, denn auch wenn Ihr Baby noch nicht zündeln kann – ein defektes Kabel könnte beispielsweise einen Brand auslösen und damit zur Katastrophe führen.

Kinderzimmer – Phase 2

Ihr Kind wächst heran und nicht nur die Herausforderungen in erzieherischer Hinsicht steigen. Auch die Anforderungen an die Zimmer-Ausstattung ändern sich. Neugier ist ja grundsätzlich ein Zeichen von Vitalität. Damit Ihr Kind bei aller Experimentierfreude aber keinen Schaden nimmt, empfiehlt sich z.B. ein Schalterdesign mit runden Ecken und ohne scharfe Kanten einzusetzen. Auch Schukosteckdosen mit Kinderschutz und erhöhtem Berührungsschutz sorgen zusätzlich für mehr Sicherheit. Und damit der Nachwuchs seinen eigenen Fernseher zwar nutzen kann, dies aber nicht uneingeschränkt und ohne Kontrolle passiert, hilft eine TV-Überwachung die Dauer der Fernsehzeiten zu regulieren und z.B. nachts generell den Zugriff zu sperren.

Jugendzimmer – Phase 3

Wer schon mit Teenagern unter einem Dach gelebt hat, dem ist das Thema „Lautstärke“ sicher nicht fremd. Über Musikgeschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, in den wenigsten Fällen teilen hier Eltern und Nachwuchs dieselben Vorlieben. Je nachdem, wie belastbar die Eltern sind, gibt es hier viele Möglichkeiten, der Zwangsbeschallung aus dem Jugendzimmer Herr zu werden. Eine Audio-Lautstärkenbegrenzung etwa ermöglicht eine Steuerung der Lautstärke abhängig von der Uhrzeit. Wer also kein Bedürfnis nach einem Privatkonzert um 3:00 nachts hat, kann den Output auch komplett deaktivieren. Oder, falls tatsächlich eine Karriere als Rockstar angestrebt und gefördert werden soll, kann man mit einem entsprechenden Soundsystem den Grundstein dafür legen. Und damit der Nachwuchs auch immer alle Geräte bequem im eigenen Zimmer aufladen kann, wird mit wenig Aufwand einfach eine Schukosteckdose umgerüstet und mit 2 USB-Anschlüssen ausgestattet.

Hobbyraum – Phase 4

Sie haben es geschafft, Ihren geliebten Ableger zu einem selbstständigen und verantwortungsbewussten Menschen zu erziehen, der jetzt auf eigenen Beinen steht und kürzlich ausgezogen ist? - Gratulation! Und das alles, ohne, dass Sie und Ihr Zuhause gröbere Schäden davongetragen haben? - Perfekt! :)

Dann wird es wohl Zeit für eine Belohnung! Wie wäre es denn, wenn Sie das nun verwaiste Jugendzimmer wieder für sich selbst nutzen würden? Sie wollten immer schon einen Hobbyraum, ein Bügelzimmer oder eine Bibliothek haben? Dann ist das jetzt Ihre Chance! Die Raumnutzung kann nämlich mittels KNX durch einfaches Umprogrammieren und individuelles Automatisieren entsprechend Ihren Bedürfnissen an neue Anforderungen angepasst werden. Ohne großen Aufwand, dafür mit großer Wirkung.

Altersgerechtes Wohnen – Phase 5

Auch wenn wir uns nicht gerne damit auseinandersetzen, so ist es leider eine Tatsache – je älter wir werden, umso öfter zwickt es dort und da, wir haben möglicherweise mit gesundheitlichen Einschränkungen zu leben. Moderne Technologien, genannt „Ambient Assisted Living“, können dazu beitragen, den Alltag sicherer und angenehmer zu gestalten. Sie helfen uns, möglichst lange ein selbstständiges, selbstbestimmtes Leben zu führen und uns in den eigenen vier Wänden gut aufgehoben zu fühlen. Ihr „Baby-Kinder-Jugend-Hobby-Zimmer“ macht auch diesen Wandel problemlos mit.

Dies sind nur einige Beispiele, wie ein als Kinderzimmer gewidmeter Raum über Jahre hinweg mit den jeweiligen Anforderungen und Bedürfnissen seiner Bewohner mitwachsen kann.

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