Mit Sonnenenergie zu mehr Unabhängigkeit

Strom speichern für den Eigenverbrauch

Die Energiewirtschaft in den letzten Jahren hat sich enorm verändert. Energieanbieter sind immer mehr gefordert, ihre Stromangebote an die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden anzupassen. Das ist die eine Seite. Die andere Seite, nämlich jene, welche von jedermann selbst beeinflusst werden kann, ist die der Unabhängigkeit in der Stromversorgung. Mit einer Photovoltaik-Anlage leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende und damit zu einer umweltschonenden Energieversorgung. Die Sonne ist im Gegensatz zu fossilen Energieträgern unbegrenzt verfügbar und jede Kilowattstunde (kWh) Solarstrom spart CO2 ein.

Photovoltaik 2.0

Sie haben eine Photovoltaik-Anlage? Die arbeitet auch gut und liefert Ihnen bei idealen Bedingungen (Sonnenschein) auch Strom, den sie für Ihr Zuhause nutzen können? Sehr gut. Aber was passiert in der Zeit, wo sie nicht zuhause sind, wo bestes Wetter ist, Sie aber den gewonnenen Strom gar nicht verbrauchen können? Genau, da wäre es gut, wenn man die Sonnenenergie speichern könnte. - Kann man auch! Mit einer Photovoltaik-Anlage und einem entsprechenden Speicher werden Sie rund um die Uhr zum Selbstversorger und sparen damit auch Kosten. Das Ziel lautet: So viel wie möglich des erzeugten Solarstroms selbst zu verbrauchen.

Stromspeicher voll im Trend

PV-Anlagen ohne Speicher produzieren Solarstrom, der sofort genutzt werden muss. Auch wenn der „grüne Gedanke“ zählt, ist das meist nicht sonderlich effektiv, da der Strom vor allem am Tag erzeugt wird. Gerade da ist aber der Strombedarf der meisten Haushalte gering. In der Regel steigt der Bedarf in den Abendstunden deutlich an. Mit einem Speicher können Sie den tagsüber nicht benötigten Solarstrom dann nutzen, wenn Sie ihn tatsächlich brauchen. Das bringt große Vorteile, ohne, dass Sie Ihre Gewohnheiten oder Ihren Tagesablauf ändern müssen. Mit einem Stromspeicher verringern Sie nachhaltig Ihre Stromrechnung. Sie leisten durch einen optimierten Eigenverbrauch Ihren persönlichen Beitrag zur Energiewende und sind außerdem unabhängig von Ihrem Energieversorger. Ein hoher Eigenverbrauchsanteil garantiert zusätzlich eine rasche Amortisation Ihrer Photovoltaik-Anlage.

So einfach funktioniert´s!

In Haushalten mit einer PV-Anlage können rund 35 - 40 % des eigenen PV-Stromes auch selbst verbraucht werden. Der Überschuss wird – meist zu einem sehr geringen Preis - in das  Stromnetz eingespeist. Durch einen Speicher kann der Eigenverbrauch auf bis zu 70 % gesteigert werden!

Stromspeicher stellen Solarstrom genau dann zur Verfügung, wenn Sie ihn brauchen - meist in den Abend- und Nachtstunden. Der in einer Photovoltaikanlage erzeugte Strom wird zunächst für den Eigenverbrauch genutzt. Das heißt, aktive Stromverbraucher, wie beispielsweise Kühltruhen oder andere Haushaltsgeräte, werden mit dem aus Sonnenenergie gewonnenem Strom betrieben. Steht jetzt mehr Strom als aktuell gebraucht wird zur Verfügung, fließt der Überschuss in die Batterie des Speichers und dieser wird geladen. Erst wenn der Solarspeicher voll ist, wird der nicht benötigte Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist.

In den Abend- oder Nachtstunden steht der gespeicherte Solarstrom zur Verfügung. Wird tagsüber mehr Strom benötigt als die Photovoltaikanlage produziert, steht ebenfalls gespeicherter Strom zur Verfügung - egal ob der Speicher vollständig oder nur teilweise geladen ist. Erst dann, wenn der gespeicherte Solarstrom nicht mehr ausreicht, wird zusätzlicher Strom vom Energieversorger bezogen.

Worauf muss ich achten?

Mit einem Speicher ist es möglich, einen Großteil der benötigten Strommenge mit dem durch die Photovoltaikanlage erzeugten Strom abzudecken. Damit die Rechnung aufgeht, ist es wichtig, die Anlagengröße an den Strombedarf anzupassen. Zum Beispiel: Bei einem Einfamilienhaus mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh und einer PV-Anlage mit einer Stromerzeugung von 4.000 kWh ergibt sich eine optimale Speichergröße von 4.000 kWh, also 4 kWh (Nettospeicherkapazität). Den Speicher deutlich zu vergrößern, rechnet sich aus wirtschaftlichen Gründen nicht. Möglichst zu vermeiden ist eine Tiefentladung, die die Batterie schädigt. Ein intelligentes Batteriemanagement sorgt hingegen für eine optimale Ladung der Batterie und vermeidet Über- sowie Unterladungen.

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